Buchen Sie
Buchen Sie Ihren Aufenthalt
Buch zum besten Preis
Sonderangeboten

Marilù

die Inhaberin Marilù Terrasi

Marilù in den 60er JahrenMarilù Terrasi, Hausherrin und Chefin des Hotels und Restaurants „Pocho“, geboren in Palermo, absolviert ihr Studium der Philosophie an der dortigen Universität. Dort ist sie während einiger Jahre in der Forschung am Institut für Volkskultur (Tradizioni Popolari) der Fakultät für Geisteswissenschaften und Philosophie tätig. Sie befasst sich mit dem Studium der sizilianischen Volkskultur in ihren zahlreichen Facetten: Kunst, Musik, Gesang, Sitten und Gebräuche, Gastronomie und wird Meisterin ihres Faches. Während dieser Jahre gehört sie dem Folkstudio an, welches am Institut auf dem Gebiet des Volksliedes und der Volksmusik Forschung betreibt.

Theaterplakat der 70er Jahren den 70er Jahren wendet sie ihre Aufmerksamkeit dem Theater zu. In der „Gruppo 5“ (experimentelle Theatergruppe, die sich vor allem mit der Dezentralisierung / dem "Decentramento“ beschäftigt), arbeitet sie an der Formulierung von Texten und Gestaltung von Bühnenbildern, in denen sie sich häufig auf Elemente des Gesangs, der Musik und der sizilianischen Volkskunst bezieht – stets mit Blickwinkel auf die Forschung und Wiedergabe der Tradition; als Schauspielerin und Sängerin nimmt sie an zahlreichen Theatertourneen in Italien und im Ausland teil. Sie entwickelt auf diese Art und Weise eine wachsende Erfahrung auf dem Gebiet der Kunst und Neugier auch im kulinarischen Bereich. Aus dieser Zeit stammt die Sammlung an sizilianischen "Pupi", die aus den ältesten Familien der Puppenspieler stammt, mit denen sie zusammenarbeitet. Diese Sammlung ist im Hotel zusammen mit den Bühnenbildern und unzähligen Gegenständen von Bühnenvorstellungen ausgestellt.

1985 eröffnet sie „quasi aus Spass“ das kleine Restaurant, das „Pocho“, welches nach einem Kater benannt ist, der lange Jahre das Maskottchen der „Gruppo 5“ war. Ebendort leitet und sorgt sie persönlich für die Küche und kreiert eine Atmosphäre, die die Kultur der Insel in ihren interessanten Facetten wiederspiegelt. Es ist eine diskrete und feine Gastfreundschaft, die auf die Pflege des Besonderen achtet. Auch in der Küche zeigt sich ihre Leidenschaft für die Forschung und Wiedergabe der Tradition, sie erfährt die Geheimnisse der Verarbeitung von Couscous von den Nachbarinnen, schreibt sie auf und ist bestrebt, fortlaufend die Kunst der „incocciata“ (Gries zu kleinen Klösschen formen) in den Workshops und Degustationskursen weiterzugeben.

Aus den vielen Jahren des Theaterlebens entsteht die Idee, sich in wahren gastronomischen Tourneen zu verwirklichen. Sowohl in Italien als auch im Ausland, bei Restaurants oder anlässlich von Events und gastronomischen Veranstaltungen ist sie Botschafterin für den Couscous aus Trapani: „Couscous aus Hartweizenmehl aus biologischem sizilianischen Korn handbearbeitet und unter Dampf gekocht.“ In Life-Workshops und im Rahmen von Degustationen zeigt sie die Technik der Vor- und Zubereitung und rundet das Ganze ab mit Liedern aus ihrem Repertoire, wobei sie sich mit der Gitarre und dem „Lucanetto“ begleitet. So zeigt sich die Magie des Theaters – wenn auch auf andere Weise.

In der Folge kommt ein kleines Hotel dazu, eine wahre Oase in der Ruhe des Golf von Cofano, wo die Insel Sizilien ein anderes ihrer typischen Merkmale zeigt: jenes der Gastfreundschaft und des genussvollen Lebens. Während der Sommersaison hat sich Marilù im Pocho für eine Serie von Events mit dem Namen „Nahrung für den Geist“ engagiert, wie etwa die Präsentation von Kochbüchern und Themenabendessen in Anwesenheit der Chef-Autoren, Weindegustationen, Ausstellungen, Vorträge, Musik- und Theater- Performances, zum Teil unter Einbeziehung von onlus (nicht-gewinnorientierte Vereinigungen zu sozialen Zwecken) und non Profit-Organisationen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen:

  • “Couscous” (La Sicilia Ricercata - Luglio 2000)
  • “Cofano,Cofano,Cofano”:wenn Sie den Entwicklungsweg nachvollziehen wollen, der zum Pocho geführt hat
  • “L’Isola delle donne”
  • “Documentario Sitcom”
  • “Video Canada"
  • “Vortrag an der Universität” Novembre 2012

“WIR SIZILIANER HABEN AN SIZILIEN IMMER ALS AUSGANGSPUNKT GEDACHT. HINGEGEN MÜSSEN WIR UNS UNSER LAND WIEDER ANEIGNEN…SIZILIEN BIRGT IN SICH EINE BESONDERE MAGIE; DIE MAN NUR SCHWER AUSDRÜCKEN KANN. MAN MUSS HIER LEBEN; UM SIE ZU VERSTEHEN…” Carmen Consoli